Mittwoch, 29. August 2018

Umfrage: Die eigene Kultur?


Wir wissen nicht, was unsere eigene Kultur mit uns macht und trotzdem wirkt sie. 

Erst im Vergleich erkennen wir Unterschiede zu anderen Kulturen.

Ich habe eine Bitte. Ich erstelle gerade meinen ersten Online-Kurs. Die eigene Kultur und wir sind Ausgangspunkt, um sensibel interkulturell zu agieren. Dazu habe ich  ein paar Fragen an dich vorbereitet.



1. Hast du bereits Erfahrungen mit Menschen aus anderen Kulturen?  Wo steht du?
2. Was sind die größten Hürden und Schwierigkeiten aus deiner Sicht?
3. Was brauchen Sie, um mit Menschen aus anderen Kulturen klar zu kommen?
4. Was haben Sie schon probiert?


Bitte beantworte die Fragen auf Hier geht es zur Umfrage


Als Dankeschön habe ich für dich ein Gratisgeschenk. Hier klicken.
Ganz lieben  Dank für dein Interesse. Bleib respektvoll und charmant.



Montag, 6. August 2018

Endlich, meine neuen Visitenkarten und Postkarten sind da!


Wie vermeiden wir Missverständnisse, Fehleinschätzungen, Vorurteile und Konflikte mit Menschen aus anderen Kulturen?
... durch Wissen und interkulturelle Kompetenz!

Ich unterstütze und navigiere Sie!

Donnerstag, 2. August 2018

Sind eigene Werte und Anschauungen für interkulturelle Kompetenz wichtig?



Die Frage kann eindeutig mit JA beantwortet werden. Doch dann stellt sich gleich die nächste Frage: Wie können wir Werte und Anschauungen von Menschen aus anderen Kulturen erkennen?

Erst wenn uns die eigene Werte und Anschauungen klar sind, können wir Unterschiede erkennen.

Das sind meine Lebensgedanken - mein persönliches Lebensposter !


Welche Werte, Leitsätze und Anschauungen habt ihr? Schreib mir dazu.

Ich freue mich über jeden einzelnen Kommentar dazu.

Weitere Beiträge dazu:
http://interkulturelle-dimensionen.de/wp-admin/post.php?post=956&action=edit
http://interkulturelle-dimensionen.de/interkulturelle-kompetenz-wie-das-eigene-ueberwinden-um-das-fremde/

Sonntag, 1. Juli 2018

Zitat der Woche: Ohne Wertschätzung, keine ...



Hat  dir dieses Zitat gefallen? Hier gibt es noch mehr:

                                  Zitat der Woche: Jeder Fremde fühlt sich fremd, wenn ...
                                  Zitat der Woche: Was bedeutet es fremd zu sein?
                                  Zitat der Woche: Einblicke in das eigene Leben

Montag, 18. Juni 2018

3 Gründe keine Angst vor Menschen aus anderen Kulturen zu haben


Die meisten Menschen haben Angst vor Menschen, die anders aussehen. Männer mit Turban oder Kippa, der Kopfbedeckung jüdischer Männer verunsichern. Frauen mit Kopftuch oder dunkler Hautfarbe werden links liegen gelassen.
Denen gehe ich lieber aus dem Weg, die „kenn` ich nicht!“

Fördert Fremdheit die Angst

Gerade  das Fremde rüttelt heftig an der „normalen“ und gewohnten Sicht. Fest gemauerte Gedanken über den Anderen, eigens aufgestellte Schranken oder fade Ignoranz vermeiden ein Zusammentreffen.
Mein erstes Mal: Ich erinnere mich,  als ich zum ersten Mal Nils, einem Afrikaner begegnen sollte. Bei 30 Grad Hitze trug ich ein  Blumenkleidchen und stand wartend am Ende des Bahnsteigs, um ihn abzuholen. Laufend überlegte ich, wie ich ihn ansprechen solle. Und ganz ehrlich, ich hatte Angst davor. Erkenne ich ihn? Versteht er Deutsch oder Englisch? Was mache ich, wenn er nichts sagt? Und JA,  ich  hatte mächtige Angst!
Ein Afrikaner mit einer dicken Mütze stieg aus dem Zug. Wie versteinert beobachtete ich ihn, wie eine Katze die auf eine Maus lauert. Ja, das muss er sein!  Zum ersten Mal sah ich einen andersfarbigen Mann und war  sprachlos.
Und dann folgte ein gegenseitiges HALLO. Schnell war das Eis gebrochen und ich erfuhr, dass er in Deutschland friert und deshalb warme Sachen benötigt. Schnell bemerkte ich: Meine ängstlichen Überlegungen waren unnötig.
Es  gibt gute Gründe, warum wir keine Angst vor Kulturfremden  haben sollten. Allein drei davon sollten wir uns merken:

Grund 1: Wachstum

Es gibt Menschen, denen steht die Angst ins Gesicht geschrieben, wenn sie Fremde sehen.  Sie denken: jetzt werde ich  kritisiert oder ausgelacht. Sie befürchten wie ich, sprachlos zu sein. Doch  nach der ersten Hürden erkennen wir: Gar nicht so schwer!
Die Kulturunterschiede erweisen sich als Neuigkeiten. Nutzen wir den Kontakt als Erfahrung, wachsen wir persönlich.  Wie das geht?
Andere Ansichten erweitern unseren Horizont. Und klar ist: Bei jeden Mal wird es leichter, und dann wird es zur Selbstverständlichkeit.  Wir wissen ja: Kein Artist, kein Künstler, kein Sportler, der nicht zig positive aber auch negative Erfahrungen gemacht hat, um Meisterschaft zu erreichen. Oft lernen wir aus unseren Ängsten  sogar mehr als aus unseren Erfolgen!

Grund 2: Empathie oder Einfühlungsvermögen

Kontakte zu Kulturfremden  machen sozialer. Sich auf Unbekanntes einzustellen hilft generell, mit fremdartigen und neuen Situationen umzugehen.
Ein Gefühl für Anderes und Unbekannten hilft zu verstehen und sensibel zu reagieren. Somit entwickeln wir einerseits eine für uns verwendbare Strategie und andererseits wirken wir freundlich und offen.  Überdies helfen überwundene Ängste uns, und wir geben erlebte  Empfehlungen weiter.

Grund 3: Resilienz oder Widerstandsfähigkeit

Ich werde mutiger und drücke mich nicht mehr  vor unbekannten Menschen und Situationen.  Denn es stimmt: Überwundene Ängste  führen nicht nur zu mehr Weisheit (weil wir dann wenigstens wissen, wie es nicht geht). Sie machen uns emotional stärker. Dabei lernen und erfahren wir zugleich, dass wir größer sind als gedacht.
So stärkt Angst  auch noch das Selbstvertrauen. Was wiederum dazu führt, schneller und unvoreingenommen auf einander zu zugehen. Da verlieren sich die Vorurteile im Nichts. Die Einstellung „Aufgeschoben ist nicht aufgehoben“ gilt hier nicht, denn wir können nur den Augenblick, den Moment nutzen, der nicht wiederkommt, wenn er vorbei ist.
Welche Erfahrungen haben sie gemacht?
Ich freue mich über Ihren Kommentar.


Weitere interessante Links:
Zitat der Woche: Angst versperrt Wege
Fremdheit fördert die Angst, warum?

Dienstag, 24. April 2018

Mehr interkulturelle Kompetenz mit einen Interkulturellen Spickzettel

In meinem Artikel geht es darum, schnell mit Kulturfremden in Kontakt zu kommen.

Sie erlangen mehr interkulturelle Kompetenz, wenn Sie den Interkulturellen Spickzettel nutzen.

Wenden Sie die Hinweise und erprobte Tipps im Interkulturellen Spickzettel sofort an.

Welche Gesprächsthemen sollten Sie vermeiden. Und damit alles auch funktioniert, gebe ich Ihnen  einen praktischen Rat mit auf dem Weg.


Warum einen Interkulturellen Spickzettel?

Besonders, wenn wir mit Menschen aus anderen Kulturen in Kontakt kommen wollen, kann es passieren, dass wir nicht weiter wissen.  Manchmal gehen die Worte aus. Oder wir haben das Gefühl, wir nicht ernst genommen. Schnell entsteht der Eindruck der „Fremde“ will kein Kontakt oder versteht uns nicht.  Beobachten wir uns selbst, so stellen wir schnell fest, die Lautstärke im Gespräch steigt an. Wir reden entweder ganz schnell, langsam und mit lang gezogenen Worten oder wiederholen ständig. Wir sind einfach irritiert von Personen, die eine andere Sprache sprechen und sich dazu noch völlig anders als wir es gewohnt verhalten. 

Hier hilft der Interkulturellen Spickzettel.

Die Fähigkeit mit Unbekannten in ein ungezwungenes Gespräch zu kommen, erweist sich oftmals als nicht leicht. Ein großes Hemmnis sind Sprachunterschiede. Also jeder spricht seine eigene Sprache sehr gut, aber versteht die andere nicht. Dennoch helfen auf dem Interkulturellen Spickzettel drei einfache Hinweise.
  1. Lassen Sie den anderen ausreden, auch wenn die gesprochenen Worte nicht perfekt klingen.
  1. Seien Sie geduldig.
  1. Hilfreich sind ein Wörterbuch oder ein Google-Übersetzer.
Die Kulturerfahrenen unter Ihnen knüpfen in der Regel schneller Kontakte. 

Damit ebnen sich natürlich viele Wege, um beruflich oder privat weiterzukommen. Wie können Sie schnell mit Ihrem Gegenüber in Kontakt kommen?

Der Interkulturelle Spickzettel enthält neun Tipps

Erstens: Machen Sie den ersten Schritt und wagen Sie den Anfang
Ein banales „Wie geht es?“ oder “Geht es Ihnen gut?“ öffnet Türen. Anfangs braucht es vielleicht etwas Überwindung, aber die zunehmende Sicherheit ist garantiert. Bestimmt finden Sie weitere kreative Gesprächseröffnungen.

Zweitens: Lächeln sorgt für ein angenehmes Gesprächsklima
Beginnen Sie jedes Gespräch mit einem Lächeln. Das wirkt sympathisch und schafft ein gutes Klima und nichts eignet sich besser für einen Gesprächsbeginn. Denn wie heißt es doch so schön: Der kürzeste Weg zwischen zwei Menschen ist ein Lächeln.

Drittens: Keine Angst vor Alltäglichem oder Normalem
Es gibt Menschen, die sich scheuen über Alltägliches oder Belangloses zu sprechen. „Schönes Wetter“ oder „So eine Kälte, ich friere schon den ganzen Tag!“ So schafft es Ihr Gegenüber seine Meinung zu äußern.

Viertens:  Gesprächsthemen finden
Sprechen Sie über die aktuelle Situation, in der sie sich momentan gemeinsam mit Ihrem Gesprächspartner befinden. Das können der Ort Ihres Treffens, die Situation, in der Sie sich befinden oder Gefühle sein.

Fünftens: Zeigen Sie Interesse
Stellen Sie Fragen und hören Sie aufmerksam zu. Damit zeigen Sie Interesse an dem, was Ihnen Ihr Gegenüber erzählt. Eine falsche Aussprache oder fehlender Wortschatz können zu Unsicherheiten führen und das besonders, wenn man die Sprache des Gegenübers nicht beherrscht. Hören Sie geduldig zu und verbessern Sie erst, nachdem sie das Einverständnis dazu erhalten haben.

Sechstens: Stellen Sie offene Fragen
Geschlossene Fragen lassen sich mit Ja oder Nein beantworten. Ein Beispiel: Schmeckt Ihnen das Essen gut? da kann nur zugestimmt oder abgelehnt werden. Besser: Wie schmeckt Ihnen das Essen? Die Antworten darauf halten das Gespräch am Laufen.

Siebtens: Finden Sie Gemeinsamkeiten
Aussehen, Kleidung und Sprache unterscheiden sich und dennoch gibt es Dinge, die sie gemeinsam haben. Jede Mutter liebt ihr Kind. Sie spielen gern Fußball oder gehen Joggen. Sie haben Kinder im gleichen Alter. Erkunden Sie im Gespräch genau, was Sie verbindet. Vereinen Sie gleiche Interessen, haben Sie schon gewonnen.

Achtens: Seien Sie ehrlich und bleiben Sie authentisch
Trotz Sprachbarrieren erkennt Ihr Gegenüber sehr schnell, ob sie es ehrlich meinen. Mimik und Gestik verraten Sie.  Ebenso wie gekünstelt zu reden, bremsen  Ihre Unterhaltung affektiertes Benehmen, überhebliches Verhalten sowie Unehrlichkeit . Dies ist  schnell zu entlarven, und es könnte das Ende des Kontaktes bedeuten.

Neuntens: Machen Sie Ihre eigenen Erfahrungen und üben Sie
Gelegenheiten gibt es überall: im Büro, beim Einkaufen oder auf dem Spielplatz. Nutzen Sie einfach jede dieser Situationen. Zunehmend erkennen Sie genau, wann Sie mit wem ein Gespräch beginnen können.

Auf dem Interkulturellen Spickzettel steht: Achtungszeichen

Achtung: Sprechen Sie nicht über religiöse und politischeThemen. Sie können dann ganz schnell in ein Fettnäpfchen treten.

Besonders wenn Sie Ihren Gesprächspartner nicht kennen, wissen Sie nicht, welche Religion oder politische Gesinnung die Person hat.
Einfache Äußerungen können deshalb sehr verletzend beleidigend und ablehnend sein, also lassen Sie also besser die Finger davon.

Mein praktischer Rat: Machen Sie sich einen Spickzettel mit den neun Punkten und schauen Sie ab und zu mal drauf.

Wenn Sie das nächste Mal eine Unterhaltung suchen, nehmen Sie sich kurz vorher ihren Spickzettel aus der Hosentasche oder Handtasche und werfen Sie einen Blick darauf. 

Je öfter Sie Ihren Spickzettel benutzen, umso weniger brauchen Sie ihn, dann läuft alles ganz automatisch.

Ich wünsche Ihnen viele interessante und erfolgreiche Gespräche und neue Einblicke in andere Lebenswelten.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? 

Ich freue mich über einen Kommentar.

Wenn Sie mehr wissen möchten, dann navigiere ich Sie durch  interkulturelle Gefilde mit dem cultural business coaching.


InspirationLeben - Sei im Kopf klar und achte auf deine Gedanken

Achte darauf worüber du nachdenkst, denn es beeinflusst dein Wohlergehen. Schlechte Gedanken verpesten das Leben. Sie erzeugen, dass du unzu...