Dienstag, 3. März 2020

Neu:Fachkräfteeinwanderungsgesetz-FEG (März 2020)

Fachkräfteeinwanderungsgesetz-FEG (März 2020) unterstützt qualifizierte Fachkräfte sowie Ausbildungswillige sprachlich bei ihrer Integration in den Arbeits- und Ausbildungsmarkt bundesweit durch berufsbezogenen Berufssprachkurse des BAMF.


Mittwoch, 5. Februar 2020

Was hat eine Zwiebel mit Kultur zu tun? Kulturmodell




Ja, die Zwiebel kann uns zum Weinen bringen. Sie hilft gesund zu werden und macht satt.

Was hat sie mit Kultur zu tun?

Sie wird als ein Modell genutzt. Doch dazu später.










Wie entstehen Kulturen?
Was beinhalten Kulturen?
Welche Ursachen haben Kulturen?
Was oder wer gehört zur Kultur?

Eine Menge unterschiedliche Versuche, Experimente und Nachweise versuchen genau die richtigen Antworten  zu finden.

Seit Jahren untersuchen Wissenschaftler die Kultur aus unterschiedlichen Blickwinkeln. 
Bei ihren Forschungen verknüpfen sie Erkenntnisse verschiedener wissenschaftlicher Fachgebiete, vor allem Ethnologie (Völkerkunde), Soziologie, Kulturwissenschaft, Sprachwissenschaften und Psychologie.

Es herrscht keine Einigkeit, sondern eher Uneinigkeit über die Sichtweisen und das Herangehen. So  kann ich heute schlussfolgernd: Der Prototyp wurde noch nicht gefunden.

„Kultur unterliegt ständiger Veränderungen und genau darin liegen Schwierigkeiten.“ Beate  Antonie Tröster

Genau deshalb  habe ich mich entschieden, an dieser Stelle nicht nur ein Kulturmodell vorzustellen, sondern gleich mehrere. So können wir uns selbst eine Meinung bilden. 


Die Zwiebel und die Kultur

Wusstest du, dass eine ganz normale Zwiebel zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit gehört und  zugehörig zu  einer Gemüsepflanze, die seit mehr als 5000 Jahren kultiviert wird? 

Wusstest du, dass die alten Ägypter  den Göttern als Opfergabe Zwiebeln reichten oder sie den Toten als Wegzehrung für die Reise ins Jenseits beigelegt wurde?

Wusstest du, das Zwiebeln eine Art Zahlungsmittel für die beim Pyramidenbau eingesetzten Arbeiter war?

Wusstest du, dass im Mittelalter die Zwiebeln auf keiner Tafel fehlten und sie als Amulett gegen die Pest dienten?


Als bekannt gilt die positive Verwertung der Zwiebel, die einerseits zur Heilung, zum Gewürzen oder andererseits als Gemüse dienen kann.

Allein diese Tatsachen beweisen eine lange kulturelle Geschichte der Zwiebel.
Die Zwiebel stellt somit ein sehr wichtigstes  Kulturgut dar.

Wen wundert es dann, dass  der niederländischen Kulturwissenschaftler Geert Hofstede die Zwiebel ins Scheinwerferlicht stellt und sie als  eine Erklärung für Kulturen nutzt.

Die Zwiebel als Modell – als Kulturmodell

Wie die unterschiedlichen Schichten einer Zwiebel, so möchte Hofstedte die verschiedenen Ebenen kultureller Prägung verdeutlichen. 

Er unterteilt Kultur mit seinem Zwiebelmodell in die Bereiche Symbole, Helden, Rituale und Werte. 

Die Werte stellen hierbei den inneren Kern dar. Er wird für Kulturfremde nur indirekt sichtbar. 
Die Symbole sind die äußere Schale. Zusammen mit den Helden und Ritualen beschreibt Hofstede sie als Praktiken, die auch für Außenstehende direkt wahrnehmbar sind. 

Logischer Weise hat das Zwiebelmodell mehrere Schichten. Die äußere dünnere papierartige Hülle zeigt sich als sichtbar, hörbar, riechbar, usw. wie das Essen, Kleidung, Baustil.

Die innere versteckte Zwiebelmitte versteht sich als  unsichtbar wie ein Bauplan, den natürlich der Betroffenen kennt.  Je nach Nähe zur äußeren Schale sind die Inhalte der Bereiche schneller beeinflussbar und veränderbar.

Kultur zeigt sich in drei Schichten:
  • tiefliegende Grundannahmen, Werthaltung und Normen
  • wahrnehmbare Handlung
  • materielle Güter

Hast auch Du eine Migrationsgeschichte?


Jeder Vierte in Deutschland hat Migrationsgeschichte

Integration und Migration bleiben auch im Jahr 2020 ein Dauerthema. Ein Faktenpapier des Sachverständigenrats deutscher Stiftungen für Integration und Migration zeigt nun, wie es um die Qualifikation der Zugewanderten steht
https://www.cicero.de/innenpolitik/sachverstaendigenrat-deutscher-stiftungen-integration-migration-einwanderung-deutschland?fbclid=IwAR0NfdAievrviDqwOjKYxkL4ybK9zhh_kwWpB6d04lZNRIHFz8qwP_wlJ3I

Hast Du auch eine Migrationsgeschichte?

Es gibt Unterschiede zwischen Migrationsgeschichte und Migrationshintergrund.
Du hast einen Migrationshintergrund, wenn du selbst oder mindestens ein Elternteil nicht mit deutscher Staatsangehörigkeit geboren wurde. Dazu gehören Menschen, die in Deutschland leben, müssen sie jedoch nicht. Wenn du Migrationshintergrund hast, gehört zu dir selbstverständlich eine Geschichte.
Migrationsgeschichte kann mehrere Generationen umfassen und  geht über diese Definition hinaus.
Wenn du magst, kannst du hier deine Geschichte veröffentlichen. Dazu musst du nicht Deinen Namen nennen. Es reicht, wenn du einfach über dich schreibst. Nachfolgende Aspekte geben dir einige Anhaltspunkte.
  1. Kommst du selbst aus einem anderen Land? Ganz bestimmt hast du eine Migrationsgeschichte, wenn du nicht in Deutschland geboren bist,
  2. Aus welchen Ländern kommen deine Mutter oder dein Vater?
  3. Geht noch einen Schritt weiter und frage deine Großeltern, woher sie stammen.
  4. Informiere dich bei deinen Großeltern, ob wiederum deren Eltern aus anderen Ländern zugewandert sind.
  5. Wie kommst du damit klar?
Wir  freuen uns über deine ganz persönliche Geschichte. Dankeschön.

Freitag, 13. Dezember 2019

Gut zu wissen: Wie oft nennen Medien die Herkunft von Tatverdächtigen?


Oftmals erscheinen uns Medienmeldungen als real und wirklich. Doch der Schein trügt! Die Nennung von Tatverdächtigen schüren Ängste und verfälschen das Bild.


Der Schein trügt:

Wie oft nennen Medien die Herkunft von Tatverdächtigen? 






Neue Studie von Hestermann hier:

https://mediendienst-integration.de/…/Expertise_Hestermann_…



Mittwoch, 25. September 2019

Wusstest Du...?




In vielen europäischen Ländern bedeutet ein Kopfschütteln eindeutig ein „Nein“, allerdings in Indien ein "JA"!

Freitag, 30. August 2019

NEU: Praxisseminar - Interkulturelle Handlungskompetenz

Interkulturelle Handlungskompetenz entwickeln

Sie befähigt auf Vielfalt in der Arbeit, Schule  und Gesellschaft zu reagieren. Das Projektseminar entwickelt Fähigkeiten im Umgang mit ausländischen Schülern und deren Eltern. Die erörterten interkulturellen Inhalten und Methoden ermöglichen wertschätzendes Handeln.

Projektseminar für die Praxis

Basis- und Grundlagen von Migration und Integration werden im Seminar vermittelt. Die Einführung in das Kulturverständnis und interkulturelle Kommunikation verschafft das notwendige Grundwissen. Die eigene Kultur zu hinterfragen und kulturelle Fremdheit und Differenz zu erforschen sind dabei wichtige Bestandteile. Eigenen kulturellen Filter gilt es zu erkunden und Techniken des interkulturellen Umgangs kennen und auszuprobieren.

Interkulturelle und kommunikative Fähigkeiten ausprägen

Das Seminar zielt auf die Entwicklung der interkulturellen und kommunikativen Fähigkeiten und benötigt Bereitschaft zu Selbstreflexion. Das Projektseminar integriert sowohl Praxisbeispiele als auch persönliche Erfahrungen und endet mit einer Kulturexploration in Form einer bewertbaren Projektarbeit.

Was sagen die Teilnehmer*innen?

Was nimmst Du  aus dem Seminar mit?

A: Aus dem Seminar nehme ich viele wertvolle Informationen und vor allem all das mit, was mir später die Arbeit im Zusammenhang mit diesem Thema im Schulalltag erleichtern wird. (Tools, Leitfaden, Literaturliste)

C: Ich nehme viele neue Erfahrungen und Eindrücke mit. Besonders die Kulturexploration fand ich sehr spannend und lohnenswert.

S: Ich konnte einige meiner eigenen Erfahrungen erweitern und besonders in Bezug auf den Lehrerberuf neue Kenntnisse gewinnen, die mir im Umgang mit ausländischen Eltern und Schülern weiter helfen werden.

B: Es ist besser sich erst ein grobes Bild über einen Menschen zu machen, anstatt diesen über sein Aussehen zu beurteilen. Das habe ich zwar schon vor dem Seminar versucht, es wurde mir aber auch unter Anderem durch die Kulturexploration noch einmal bewusst.

V: Der kurze Einblick in das Asylrecht war aufklärend und hat zum Nachdenken angeregt. Allgemein hat das Seminar angeregt darüber nachzudenken, aus welchen Gründen Menschen mit Migrationshintergrund nach Deutschland gekommen sind.

G: Ich nehme viele interessante Inhalte und Tipps aus dem Seminar mit.

S: Man sollte nicht sofort, wenn man einen dunkelhäutigen Menschen sieht, auf einen Ausländer oder Flüchtling schließen. Er kann ebenso Deutscher Bürger sein. Selbst wenn es ein Mensch mit Migrationshintergrund ist, so ist er nicht gleich ein Flüchtling. Es gibt verschiedene Gründe, warum Menschen in ein anderes Land ziehen. Sie können eine Ausbildung machen, eine Arbeit ausführen oder aus familiären, politischen, humanitären oder völkerrechtlichen Gründen aus ihrem Land geflohen sein.

U: In diesem Zusammenhang fand ich auch die verschiedenen Aufenthaltstitel und das Asylverfahren sehr interessant und wichtig.

R: Deswegen nehme ich auf jeden Fall aus dem Seminar mit, dass man immer die Gründe hinterfragen sollte, bevor man jemanden verurteilt oder in eine Schublade steckt.

L: Ich nehme auf jeden Fall die Regelungen zur gesetzlichen Zuwanderung/ Asylantrag stellen etc. mit. Ich finde, durch das Wissen, wie das genau funktioniert, kann man sich später besser in die Lage der Menschen hinein versetzen. Auch die Fallbeispiele fand ich hilfreich. Des Weiteren fand ich die Informationen aus der letzten Sitzung zu Dolmetschern in der Grundschule sehr hilfreich, da ich mir jetzt viel besser vorstellen kann, wie so ein Elterngespräch mit Dolmetschern aussehen kann.

Was war für Dich im Seminar wertvoll?

S: Ich kam vorher noch nicht direkt mit der Thematik in Kontakt und fand es deswegen schön, einen Einblick zu bekommen. Ich fühle mich nun mit dem Thema vertrauter.

A: Wertvoll waren das viele neue Wissen und der Input, den wir bekommen haben. Besonders den Aufbau der einzelnen Seminartage fand ich gut. Erst mal viel Theorie, um überhaupt Bescheid zu wissen. Dann etwas zu uns selbst und schließlich zur fremden Kultur hat alles gut abgerundet. Ich denke, dass ich und viele andere nun offener sind in Bezug auf fremde Kulturen und viele Dinge anders einschätzen und besser verstehen können als vorher.

P: Besonders wertvoll fand ich die Selbsttests (zum Beispiel Empathie), da sie geholfen haben, das eigene Verhalten noch einmal kritisch zu hinterfragen. Außerdem fand ich die Informationen, die sie uns zu Ihrer Arbeit im Zentrum für Migration gegeben haben, sehr interessant. Des Weiteren fand ich den Babyfilm sehr süß und habe mich gefreut, einen Ausschnitt daraus zu sehen :)

S: Wertvoll war für mich, dass wir viele Fragen stellen und aktiv mitmachen konnten und nicht nur stundenlang einem Vortrag lauschen sollten.

G: Besonders wertvoll war der Einblick in das Asylrecht. Auch das Gedankenmachen über den Umgang mit Menschen mit Migrationshintergrund und über die eigenen Denkweisen hat mir weitergeholfen.

V: Besonders wertvoll waren für mich die Übungen und Tools, die uns beigebracht wurden.
Z: Zum Beispiel der Perspektivwechsel, bei dem ich gelernt habe, mich in andere hinein zu versetzten und sie versuche zu verstehen.

S: Ich fand es auch sehr interessant, wie schnell wir uns unser Bild über andere machen. Bei den Minibiografien haben wir nur 30 Sekunden ein Bild von einem Menschen angesehen und uns sofort einen Hintergrund zu ihm ausgedacht. Diese Annahmen waren oft falsch und die wahren Identitäten überraschten mich.

L: Diese Übungen empfand ich als sehr wertvoll, da man oft nur seine Kultur und seine eigenen Ansichten vertritt.

W: Wertvoll war für mich auf alle Fälle, das Grundlagenwissen zum Thema Migration und Asylverfahren. Da man wenig darüber Bescheid weiß und so erst mal die Unterschiede, die es auch unter Flüchtlingen noch gibt, kennenlernt.

O: Ansonsten fand ich die Herangehensweise sehr interessant, erst mal seine eigene Kultur, und wo komme ich her, was habe ich für Werte, kennenzulernen. Das hat zum Nachdenken angeregt. Und auch die Toleranz gegenüber anderen Kulturen gestärkt. Und vor allem habe ich mitgenommen, wie wichtig interkulturelle Arbeit ist. Um auch über die Unterschiede der Kulturen kennenzulernen.

Neu:Fachkräfteeinwanderungsgesetz-FEG (März 2020)

Fachkräfteeinwanderungsgesetz-FEG (März 2020) unterstützt qualifizierte Fachkräfte sowie Ausbildungswillige sprachlich bei ihrer Integrati...